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| denken verboten "denken verboten" Pressespiegel Auf der Suche nach dem Frauenflüsterer - EWS, Kleine Zeitung Kabarett zum Mitdenken mit Buchgraber & Brandl. Wie Pick und Zwick kleben sie aneinander, in der Straßenbahn oder als strampelnde Fahrradinstallation. Zwei herrliche Clowns, die auf der Suche nach dem Partytiger und "Womanwhisperer" Robert über Straches und KHGs Mama, Gott, die Kirche und die GIS schwadronieren. Während Schaumschläger Joachim Brandl aufgepudelt erreicht, was er will, steht Martin Buchgraber als begossener Pudel hübsch verklemmt in seinem Schatten. "Denken verboten" geht mit Skurrilität und Gesang, gewitzten Hoppalas und bissfestem Entertainment bis an die lustvolle Schmerzgrenze des Publikums im Theatercafé und rebelliert gegen männlcihes Gehabe und die Trick-Gesellschaft. |
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Auf dem Weg zur Party - Kronen Zeitung ... Rasante Dialoge mit feiner Klinge, Situationskomik mit Hand zum Absurden und großes schauspielerisches Talent zeichnen "denken verboten" aus. Verpassen verboten! kann man da nur sagen. |
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Buchgraber und Brandl: Alles, was gutes Kabarett braucht - Veronika Schmidt, diePresse.com Die jungen Kabarettisten Martin Buchgraber und Joachim Brandl liefern in ihrem vierten Programm „denken verboten" flott wechselnde Szenen, einen kritischen Blick auf unsere Gesellschaft und hervorragende Unterhaltung. Es beginnt an einer Tankstelle: Buchgraber und Brandl verköpern zwei Typen mit den gleichen Vornamen, die sie im echten Leben tragen (Martin und Joachim). Am Weg zu einer Party müssen sie eine Reihe von ungewöhnlichen Erlebnissen durchmachen. So finden sie im Tankstellen-Shop beispielsweise neben Grablichtern und Kondomen auch „gute Laune". Schließlich soll man zu Partys ja nichts mitbringen - außer sich selbst und „gute Laune". Die schauspielerische - und oft auch pantomimische - Umsetzung der skurrilen Szenen gelingt Buchgraber und Brandl ausgezeichnet: Das Schachterl „gute Laune" erleuchtet die Gesichter der Protagonisten fast so wie der geheimnisvolle, strahlende Koffer im Kultfilm „Pulp Fiction". Auch sonst geht es flott weiter am Rande der Skurrilität: Der eine (Brandl) spielt einen Draufgängertyp, der alles im Leben bekommt, indem er sich fürchterlich aufpudelt (er hat sich auch im Job „rauf gepudelt"). Dem Feschak, der jüngstens auch im ORF als Moderator von „Hirn mit Ei" reüssiert, steht diese Rolle perfekt. Der andere (Buchgraber) gibt den unauffälligen Typen, der sogar seine Aura ausschalten und verschwinden kann, um aus unangenehmen Situationen unbehelligt heraus zu kommen. Sie springen zwischen Jetzt und Vergangenheit hin und her: Der Zuseher erfährt, dass die jungen Männer ihre Macken und Ticks nur daher haben, dass sie früher mit „dem Robert" auf Partys gegangen sind. Und dieser ominöse Robert, der erst am Ende des Stückes auftritt, „der hat nie nachgedacht: Der war immer der König der Party". Das erklärt denn auch den Titel ihres vierten Programms: „denken verboten"; die Premiere war am Dienstag im Wiener Metropoldi. Es geht hier um die Fragen: Wie verändern Menschen die Leute in ihrer Umgebung? Und wie verändert die Zeit jeden Menschen? Die Antworten darauf geben Buchgraber und Brandl in witzigen Szenen: Sie wechseln rasant die Rollen, erzeugen Bilder im Kopf der Zuseher und holen einen immer wieder auf den Boden der Tatsachen, indem sie die Rollen in - gut einstudierten - „Hoppalas" kurz verlassen. Dabei kommt alles vor, was gutes Kabarett ausmacht: Sozialkritische Lieder, Seitenhiebe auf die heimische Politik, die Kirche und den ORF („Ich glaub nicht an die GIS - und nicht an die Kirche: Bei beiden kannst das Programm nicht beeinflussen.") - und eine Message: Man sollte öfters „Nein" sagen! Um sich nicht verbiegen zu lassen von und in der Gesellschaft. Fazit: Nach einem Sager von Brandl in diesem Stück („Sachen, die mich anzipfen, dürfen nix kosten") kann man hier den Umkehrschluss ziehen: Für dieses Programm dürften die jungen Kabarettisten eine Menge Geld verlangen. |
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Sind wir nicht alle ein bisschen wie der Robert? Mathias Ziegler, Wiener Zeitung "Der Robert. Ja, der Robert. Du, das war schon einer, der Robert." Die Bühnenfigur von Joachim Brandl im mittlerweile vierten gemeinsamen Kabarettprogramm mit seinem kongenialen Partner Martin Buchgraber steht noch immer ganz unter dem Eindruck des früheren Freundes, den die beiden - fiktiv - vor vier Jahren das letzte Mal auf einer Party getroffen haben. Und jetzt, nach so langer Zeit, sind sie ausgerechnet wieder unterwegs zu einer Party, um den Robert zu treffen. Wobei der Robert der Prototyp des Ellbogentechnikers ist. Der sich so lange aufpudelt, bis er bekommt, war er haben will. Oder besser: bis er bekommt, was eigentlich ein anderer haben wollte. Und während vorne auf der Bühne Buchgraber & Brandl darüber sinnieren, ob sie selbst auch gerne so wären wie der Robert, oder ob statt aufpudeln nicht doch eher ein bisschen unsichtbar sein besser wäre, und dabei so ziemlich alles aufs Korn nehmen, was mit zwischenmenschlichen Beziehungen zu tun hat, sitzt das Publikum gebannt im Auditorium - und muss sich eingestehen, dass es gerade indirekt selbst demaskiert wird. Es ist trotzdem mehr zum Lachen als zum Weinen. Was vor allem an der Situationskomik liegt, die Buchgraber & Brandl bestens beherrschen. Und an ihren intelligent-(irr)witzigen Dialogen, die zwischendurch auch ins leicht Absurde hinübergleiten. Letzten Endes gilt jedenfalls: Der Programmtitel "Denken verboten" ist keinesfalls Programm - mitdenken ist absolut erwünscht. Bloß: Vielleicht sollten wir doch nicht allzu sehr darüber nachdenken, wie viel Robert in uns selbst steckt - oder wie viel von uns im Robert steckt. Sonst müssten wir uns womöglich schämen. |
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Alles... und das sofort! Peter Wustinger, ORF Vielleicht ist Ingel-Toppen nicht zu toppen, aber Buchgraber & Brandl haben sich selbst noch mal übertroffen! Mit der inoffiziellen Fortsetzung zu Ihrem preisgekrönten Programm "Schuss damit" haben sie ein neues Maß an Perfektionismus erreicht, der gepaart mit einigen unfassbar lustigen Szenen, in dieser Form noch kaum auf heimischen Kleinkunstbühnen zu sehen war. Unter der deutlichen Regiepranke von Bernhard Murg spielen Buchgraber und Brandl in geschätzten 43 Szenen geschätzte 24 verschieden Typen (so genau wissen sie das selber nicht). Rund um die Scheinfirma Ingel-Toppen wird ein Casting für das Werbe-Gesicht veranstaltet, das gleichermaßen eine Parodie auf den Casting-TV-Wahn wie auch auf die derzeit so aktuellen Wirtschaftsturbulenzen ist. Grandios gespielt und saukomisch! |
| Stepptanzen mit Darth Vader - Peter Blau, www.kabarett.at Ausgerechnet der bereits aus dem letzten, preisgekrönten Programm "Schuss damit" des mittlerweile in Wien wohnhaften, steirischen Kabarett-Duos "Buchgraber & Brandl" bekannten Firma "Ingeltoppen" scheint die Wirtschaftskrise noch nicht zugesetzt zu haben. Vielleicht gerade deshalb, weil sie nur eine aufgeblasene, aalglatte Agentur ist, die nicht viel mehr als ihr Image im Angebot hat. Eine Firma für Alles und Nichts. Und um ihrem Unternehmen zumindest etwas Profil zu verleihen, beschließen die beiden Gesellschafter und Eigentümer, ein Talente-Casting zu veranstalten. Gesucht wird "ANITA-SM" – Austria’s Next Ingel Top All-Star Model. Gewissermaßen das Gesicht zur sich zwar grell gebärdenden aber grundsätzlich völlig farblosen Firma. Als prominente Juroren für dieses zweifelhafte Casting werden "Buchgraber & Brandl" engagiert. Rund drei Dutzend andere angefragte Kabarettisten hatten nämlich keine Zeit oder keine Lust. Und das aus gutem Grund. Nicht nur, weil die teilnehmenden Talente durchwegs haarsträubende und atemberaubend absurde Kostproben ihres Unvermögens zum Besten geben, sondern auch und vor allem deswegen, weil das ganze Casting eigentlich ein abgekartetes Spiel ist. Als vermeintlich unabhängige und unbestechliche Juroren geraten Buchgraber und Brandl in die widerliche Suggestions- und Manipulations-Maschine des gehobenen Managements. Merke: auch Kabarettisten sind korrumpierbar, wenn Ihnen eine steile Karriere ausgemalt und angeboten wird. In Zeiten wie diesen muss schließlich jeder schauen, wo er bleibt. In approximativ vier Dutzend kurzen, kürzeren und kürzesten Szenen spielen Joachim Brandl und Martin Buchgraber mindestens 20 verschiedene Figuren. Und das mit ehrfurchtgebietender Geschwindigkeit und Präzision beim Rollenwechsel (Regie: Bernhard Murg). Von einer offenbar von der Schweinegrippe übel mitgenommenen Sekretärin und einem herzzerreißend hilflos tollpatschigen Hausmeister über die arroganten Firmen-Vorsitzenden bis hin zu den zahllosen schrägen Wettbewerbsteilnehmern: Tier-Imitatoren, Zauberer, Ausdruckstänzer, Liedermacher – und ein stepptanzender Darth Vader. Danke dafür! Allesamt eigentlich kaum überzeichnete, aber doch grotesk-komische Kreaturen mit hohem Unterhaltungswert. Die Mechanismen einer Casting-Show – von den gut eingelernten Jury-Gemeinheiten bis zu den hoffnungslosen Träumen der teils grausam unterbelichteten Selbstdarsteller – werden von Buchgraber und Brandl dabei ebenso verhandelt, wie die Auswirkungen der Krise auf die Künstler selbst – auf ihre Kompromissbereitschaft und ihre Unabhängigkeit. Nicht zu vergessen: die Entlarvung der Gier und der selbstgefälligen Verlogenheit jener Blabla-Bubble-Betriebe, die maßgeblich zur Krise beigetragen haben. "Alles... und das sofort" ist somit kein Kabarett-Programm im klassischen Sinne. Es ist viel mehr satirisches Kleinkunst-Theater mit absurden Elementen und einigen schlicht spaßigen Einlagen. In Sachen Sprachwitz und Situationskomik wäre es wohl noch ausbaufähig. Aber eine höchst kurzweilige und entsprechend erfreuliche Bereicherung des Unterhaltungsangebots auf den heimischen Kleinbühnen ist es allemal. |
| Andreas Vitasek Wir sehen uns! |
| Gerold Rudle Buchgraber und Brandl sind - sehr begabt! - tolle Schauspieler! - sehr lustig! - sehenswert! - unsere Zukunft! - unglaublich sympathisch und sehr nette Kollegen! - ein Duo und die gibts ja immer weniger und schon alleine deswegen buchenswert! - eine Investition, die sich lohnt! Es ist halt immer eine Freude Menschen auf einer Bühne zu sehen, die etwas können. |
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Schuss Damit! Weststeirische Rundschau, 7. Juni 2008/23 Buchgraber & Brandl treffen mit ihrem Programm "Schuss damit!" makaber-zielsicher ins Schwarze... Mit dabei jede Menge Pointen schwarzen Humors: Zwei Männer - zwei Waffen - ein Ziel: der gleiche Kopf. Ingeltoppen scheint nicht zu toppen zu sein. Ob im Sketch mit "die Tod", der den (munter-euphorischen) Lebensmüden durch den (phlegmatisch-unsicheren) Mörder-Aspiranten Stöhni samt Sohn Jason Pascal mit viel Wortwitz zur Erkenntnis bringt, dass sein einziges Problem darin besteht, noch nie im Leben gescheitert zu sein. MIt Skoda statt Alfa (Männchen) geht es nach der Pause für den Mordshunger mit der geprobten Exekution des LDO (Liquidationsdiesntleistungsorgans) elanvoll weiter. Allerdings: Alle Aussagen sind ohne "Gewehr". Buchgraber & Brandl zeigten in ihrer ganzen Programmbreite, dass sie zu den Fixgrößen ("Wir machen nur Neger mit Köpfen") in der heimischen Kabarettszene zählen. Köstlich auch die "Anheuerung" eines Mitarbeiters mit dem internen Formalitätenformular durch den Ingeltoppen-Coach: Du bist a gonz a Lustiga! Wos des Wichtigste im Leb´n is? Gott? Na, 300 Euro Miete für die Dienstwohnung zohl`n. |
| Peter Wustinger, ORF Es gibt Kabarettisten, die gut sind, solche die g'scheit sind, andere, die vor allem lustig sind. Und es gibt Buchgraber & Brandl! Die sind all das und völlig anders noch dazu. Absurde Kleinkunst wie ein Ionesco-Stück, hervorragend gespielt und von Bernhard Murg glänzend in Szene gesetzt. Mögen diese beiden Herren genügend Durchhaltevermögen besitzen und Publikum bekommen, um mit frischem Wind die Szene gehörig durchzuwirbeln. |
| "Selbstmordsspaß" - Peter Blau, www.kabarett.at Der Eine (Joachim Brandl) hat als Verkäufer-Genie alles erreicht, was es in seinem Berufsleben zu erreichen gibt. Das Private ist ihm weitgehend wurscht. Daher hat er beschlossen, sich seines Lebens zu entledigen. Stilvoll und mit Anstand. Doch im letzten Moment kommt ihm der Andere (Martin Buchgraber) in die Quere. Eine hoffnungslose Existenz, die Sandalen mit weißen Frotteesocken trägt. Das sagt eigentlich alles. Uncool und unbeholfen bis dorthinaus. Ausgerechnet er hat sich in seiner Verzweiflung zum Killer umschulen lassen und soll nun seinen ersten Auftrag erledigen. Kein Problem bei einem Selbstmord-Kandidaten – könnte man glauben. Doch weit gefehlt. Ein anständiger Suizid bedarf schließlich keiner zweiten Person. Und ein Killer hat es gar nicht gern, wenn sein Opfer besser mit Waffen umgehen kann, als er selbst. Das sind aber keineswegs die einzigen Probleme und Komplikationen, denen sich das ungleiche Duo in seiner vertrackten Situation ausgeliefert sieht. Richtig knifflig wird es, als sich zwischen Killer und Opfer eine fast schon therapeutische Beziehung mit Anflügen von Freundschaft entwickelt. Da muss die Tod (sic!) schließlich persönlich nach dem Rechten sehen. Wie konnte es überhaupt zu diesem Dilemma kommen? Die Vorgeschichte zu dem kuriosen, zwischenmenschlichen Patt illustrieren "Buchgraber & Brandl" in der zweiten Hälfte des Programms. Da darf dann Brandl seine darstellerische Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellen. Und Buchgraber sein merkwürdiges und betont minderbemitteltes Gesangstalent. Und weil es bis jetzt noch nicht gesagt wurde: Das ist alles sehr lustig! Klassische Pointen finden sich in diesem gelegentlich grotesken, alltagssatirischen Kleinkunststück „Schuss damit“ nur wenige. Und doch ist es durchgehend amüsant! Vor allem dank der subtilen Situationskomik, die "Buchgraber & Brandl" aus der abstrusen Beziehung der beiden Hauptfiguren zueinander schöpfen. Und vieler gelungen gewitzter Wendungen. Hinzu kommt, dass Beide famose Schauspieler sind. Buchgraber verkörpert den verklemmten Killer so herzzerreißend, dass man ihn sofort auf eine heiße Schokolade einladen möchte. Und Brandl ist vor allem als penetranter Personalchef einer Firma für heiße Luft eine Show für sich. Sagenhaft und saukomisch, mit welch natürlich anmutender Widerlichkeit sich dieser steirisch polternde Schmähbruder und Über-den-Tisch-Zieher da in den untersten Laden des Humors vergreift. Kurz und gut: Zusammen mit dem Simpl-Darsteller Bernhard Murg als Regisseur ist den durchaus noch als Newcomer zu kategorisierenden Grazern "Buchgraber & Brandl" mit ihrer erst zweiten Kollaboration ein erstaunlich empfehlenswertes Programm gelungen. |
| Marion Kaiser für Klein&Kunst Onlein Kurz die Story: Zwei Männer, eine Idee. Nein, das ist nicht ganz richtig. Ein Mann will sich selbst erschießen und der andere Mann will auch töten – aber nicht sich selbst, sondern den Selbstmörder. Der will das aber selbst erledigen, nachdem er sich´s schon vorgenommen hat. Und als Erfolgsmensch muss er es natürlich durchziehen. Der Andere – ein Anfänger in diesem heiklen Job – hat so seine liebe Not damit, sich zu behaupten. Nicht fehlen darf in so einer Situation der Tod, pardon DIE Tod. Sie ist bereit den Selbstmörder abzuholen, auch wenn sie unter argen Image-Problemen zu leiden hat. Nach der Pause wird dankenswerter Weise in einer raschen Abfolge von Geschehnissen erklärt, wie es denn zu dieser skurrilen Begegnung kommen konnte. Mehr wird nun aber wirklich nicht mehr verraten, nur so viel: Die Tod wird bitter enttäuscht … "Schuss damit" ist ein rundes Ganzes, sprüht vor Ideen und originellen Gags. Martin Buchgraber und Joachim Brandl zeigen sich extrem wandlungsfähig und beweisen ihr schauspielerisches Gespür. Ob als leicht irritierte Tod, schmieriger Ingeltoppen-Manager oder zart besaiteter Möchtegern-Killer, die beiden haben die von ihnen kreierten Persönlichkeiten jederzeit fest im Griff. Die witzigen Gesangsnummern sind weitere kleine Höhepunkte im Programm und könnten sich sogar zu richtigen Ohrwürmern entwickeln. So gibt es also nicht mehr über Buchgraber & Brandl zu sagen als: Schauen Sie sich die beiden unbedingt an! Und das meine ich Tod-ernst. |
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Denk nicht an morgen! Aufwachen und tot sein - Wien-Premiere: Buchgraber&Brandl als gegensätzliches Schlagerduo im Theater am Alsergrund Der Erstling des steirischen Kabarett-Duos ist auch eine szenische Erzählung über die Kurzlebigkeit von Erfolg, die gnadenlose Vergänglichkeit von Ruhm. Heute noch in der Stadlpost, morgen nicht einmal mehr eine Erwähnung im St. Michelfeiter Ortsblatt. Pointierte, ausgefeilte Dialoge und teils originelle Szenen machen "Denk nicht an Morgen" zu einem kurzweiligen Vergnügen. Geschickt eingeflochtene Rückblenden verschaffen dem Publikum Einblick in die Höhen und Tiefen der Schlager-Karriere, machen die gegenwärtige Beziehung des Duos und die Entwicklung der Charaktere verständlich. Martin Buchgraber und Joachim Brandl haben bewiesen, dass am Wirtshaustisch bei dem einen oder anderen Bierchen auch Projekte mit Zukunft entstehen können. Nivea Fabian, www.kabarett.cc, 06.10.2005 |
| Nachwuchskabarett vom Feinsten Erfrischend gut, was die Kabarettyoungsters Buchgrabner&Brandl [sic] auf der Bühne präsentierten: Zwei Volksmusiker die zwar einmal schon ganz oben waren - weil einmal in der Stadlpost - aber jetzt am absteigenden Ast sitzen. (...) Sie haben sich viel einfallen lassen, rund um die Figuren und das Thema, fantasievoll und kreativ anders nähern sie sich der Thematik Volksmusik, nicht wie gewöhnlich die Volksmusikstars Hansi Hinterseer und Co sind die Opfer der Persiflage, nein, die kleinen dahinter. Buchgrabner&Brandl [sic] präsentieren die triste Seite der zuckerlrosa Kitsch-Welt. Auch Kollege Herbert Steinböck, der Ausschnitte aus dem Programm bei einem Wettbewerb genießen konnte, zeigt sich begeistert, und machte im Vorfeld kräftig Werbung. Buchgrabner&Brandl [sic], diese Namen sollten wir uns merken. Julia Sobieszek, www.kabarett.at, 06.10.2005 |
| Der steinige Weg zum Star Eine treffende und witzige Parabel des Scheiterns. Graz. Einen Hit hatten sie schon. "Sommerliebelei" wurde immerhin in der Stadlpost erwähnt. Geblieben sind geplatzte Träume, Zynismus, Frust und ein Rest Hoffnung auf den Durchbruch. Joachim Brandl und Martin Buchgraber erreichten mit ihrer köstlichen Darstellung mediokrer Schlagerstars beim heurigen "Kleinekunstvogel" im Theatercafe den 2. Platz. Daraus ist nun ein recht ansehnliches, abendfüllendes Kabarettprogramm geworden. Da wird gezeigt, wie es passiert, dass man einmal Idole wie Jacques Brel und Ludwig Hirsch hatte und jetzt schon den Hansi oder den Costa beneidet. Über Liebe und Showbusiness wird "philosophiert", Animositäten und wunde Punkte werden bloßgestellt. Identifikationsmöglichkeiten sind da nicht ausgeschlossen. Eva M. Schulz, Kleine Zeitung, 17.12.2004 |
| Buchgraber & Brandl: Wie aus dem Lehrbuch In einer interessanten Kombination von Verkaufsräumen und Nachwuchskabarett auf hohem Niveau gastierten Buchgraber & Brandl mit ihrem Debütprogramm "Denk nicht an morgen" im Modehaus Hufnagl in Bad Gleichenberg. Peppige Lieder und pointierte Gags wie aus dem Kabarettlehrbuch sorgten für Stimmung. Sympathisches und professionelles Auftreten lassen darauf schließen, dass die hauptberuflich im Onlinedienst bzw. in der Juristerei beheimateten Kabarettisten noch öfter von sich hören lassen werden. Beide sind Preisträger des Grazer Kleinkunstvogels wie etwa auch Michael Mittermeier. Raabtaler Bildpost, Ausgabe 2005/14 |
| Ein Abend voller pointierter Höhepunkte. Die weiblichen Zuseher sind bis zur Exstase euphorisiert, die männlichen sitzen still daneben und genießen. Körperliche Liebe. Goldene Sonne. Heißer Sand und barhaftige Träumereien. Das sind Buchgraber & Brandl in Höchstform. Buchgraber & Brandl, 02.05.2005 |